Muss Andrea die Sägewerk-Leitung aufgeben? – Das Sägewerk steht vor der Schließung… | Die Spreewaldklinik 🌲💔

In der neuen Folge von „Die Spreewaldklinik“ geht es ordentlich ans Eingemachte – und zwar nicht nur

medizinisch, sondern auch emotional. Während sich im Krankenhaus die Routine anbahnt, steht ein anderer

Schauplatz kurz vor dem totalen Zusammenbruch: das traditionsreiche Sägewerk, das eng mit der Region und

einigen Figuren der Serie verbunden ist.

Ein verzweifelter Besuch sorgt für Aufsehen: Der Chef des Sägewerks erscheint in der Klinik – nicht wegen gesundheitlicher Probleme, sondern mit einem Hilferuf in letzter Minute. Denn das Geschäft steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Löhne können kaum noch gezahlt werden, Aufträge bleiben aus, die Energiepreise drücken – und nun steht auch noch eine Entscheidung an, die ihm das Herz zerreißt: Muss er Andrea kündigen, seiner langjährigen und loyalen Mitarbeiterin?

In einem offenen Gespräch sucht er Rat – ausgerechnet bei Dr. Berg, die er eigentlich nur flüchtig kennt. Doch in ihr sieht er jemanden, der mit Führung, Verantwortung und Menschlichkeit umgehen kann. Was er von ihr bekommt, ist kein offizieller Ratschlag, sondern etwas viel Wichtigeres: ein ehrliches Gespräch auf Augenhöhe. Andrea zu kündigen sei nicht nur geschäftlich schwer, sondern vor allem menschlich ein harter Schlag – schließlich sei sie mehr als nur eine Angestellte, sondern ein fester Teil des Teams.

Chefarzt will von IHR nichts mehr wissen?👨🏼‍⚕️💋💔 | Die Spreewaldklinik - YouTube

Während er darüber nachdenkt, wie er Andrea die Wahrheit sagen kann, laufen in der Klinik andere Geschichten weiter: Ein Patient leidet an rätselhaften Bauchschmerzen, doch alle Untersuchungen wie Ultraschall und Labor geben keinen Aufschluss. Erst spät zeigt sich: Ein CT muss her, um die Ursache zu klären. Gleichzeitig kämpft eine junge Ärztin damit, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen – die Läden im Dorf machen früh zu, und das Landleben verlangt ihr mehr ab, als sie gedacht hatte. Unterstützung bekommt sie dennoch: Eine Kollegin bietet an, für sie einzuspringen, damit sie wenigstens noch rechtzeitig fürs Abendessen einkaufen kann.

Im Hintergrund brodelt es auch auf emotionaler Ebene: Nico muss ein Abendessen absagen, weil er mit seiner Mutter verabredet ist – doch seine Freundin reagiert verständnisvoll, auch wenn man spürt: Die Unsicherheit ist da. Und dann ist da noch Schwester Gitter, die auf Rachezug ist – ihre heißgeliebte Tasse ist verschwunden, und sie macht keinen Hehl daraus, dass sie den Dieb gnadenlos zur Strecke bringen wird.

Doch zurück zum Sägewerk: Am Ende muss der Chef sich entscheiden – und er tut es. Mit schwerem Herzen informiert er Andrea, dass er ihren Vertrag kündigen muss. Es ist kein Wutausbruch, keine Dramatik – nur zwei Menschen, die sich gegenüberstehen, in einer Situation, die beide nicht wollten. Und trotzdem: Andrea bleibt stark. Sie nimmt es gefasst, vielleicht sogar ein wenig erleichtert. Doch eines ist klar: Das ist nicht das Ende.

Was bleibt, ist ein Versprechen: Sobald es besser läuft – kommt sie zurück.

📺 Die Spreewaldklinik liefert einmal mehr feinfühliges Drama zwischen Klinikflur und ländlicher Realität.