In der neuen Folge von Die Spreewaldklinik erleben wir einen der emotionalsten und gleichzeitig dramatischsten
Momente der gesamten Serie: Lea – sonst die Fels in der Brandung – gerät während einer Not-OP völlig
aus der Kontrolle. Und das Leben einer jungen Schwangeren samt ungeborenem Kind steht auf dem Spiel!
Alles beginnt mit einem scheinbar routinierten Eingriff. Mia Kraus, im neunten Monat schwanger, wird mit Verdacht auf Blinddarmentzündung eingeliefert. Die Lage ist brenzlig: Die Organe sind aufgrund der Schwangerschaft verschoben, das Risiko für Mutter und Kind steigt mit jeder Minute. Lea entscheidet sich, den Eingriff minimalinvasiv durchzuführen – eine Laparoskopie.
Doch was dann geschieht, lässt selbst das routinierte OP-Team erschauern: Als die Herztöne des Babys schwächer werden und Mias Kreislauf instabil wird, gerät Lea in Panik. Sie kann nicht mehr klar denken, ist wie paralysiert. Ihre Hände zittern, die Stimme stockt. Die sonst so gefasste Chefärztin wird von der Situation überrollt – eine Retraumatisierung? Alte Ängste?
Nur durch das schnelle Eingreifen ihrer Kollegin kann Schlimmeres verhindert werden. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Appendix zu entfernen, ohne das Baby holen zu müssen. Mia überlebt – das Baby auch. Doch Lea ist tief erschüttert.
Nach der OP ringt sie um Fassung. „Ich habe Panik bekommen“, gesteht sie. „Ich wollte dich nicht in so eine Situation bringen.“ Ihre Kollegin zeigt Verständnis – und auch Größe. „Ärzte sind auch nur Menschen“, sagt sie. Doch Lea weiß: Dieser Moment hat Spuren hinterlassen – nicht nur im OP, sondern in ihr selbst.
Doch das Drama ist noch nicht vorbei. In einem ruhigen Moment mit ihrer Kollegin wird klar: Leas emotionale Überforderung hatte nicht nur mit der OP zu tun. Sie war Mia emotional zu nah, hat sich zu sehr gekümmert – vielleicht, weil sie in ihr etwas sah, das sie selbst verloren hat oder nie hatte? Die Grenzen zwischen Beruf und Gefühl verschwimmen.
Parallel dazu läuft das Alltagsleben in der Klinik weiter – doch auch dort knistert es. Zwischen Lea und ihrem Kollegen Johnny scheint sich nach einer durchzechten Nacht etwas entwickelt zu haben… oder doch nicht? Johnny zieht sich plötzlich zurück, behauptet, zu viel getrunken zu haben und nichts Festes zu wollen. Lea bleibt irritiert zurück – war es für ihn nur ein Spiel?
Auch Mia, die junge Patientin, bekommt später Besuch – die Erleichterung ist spürbar, doch auch die Unsicherheit bleibt. Die OP hat sie überstanden, doch sie weiß, wie knapp es war. Dass sie lebt, verdankt sie einem Team, das unter Druck Höchstleistungen brachte – auch wenn eine ihrer stärksten Ärztinnen kurzzeitig an ihre Grenzen kam.
Die Spreewaldklinik zeigt einmal mehr, dass auch Heldinnen stolpern dürfen. Doch was bedeutet das für Lea? Wird sie sich erholen – oder war dieser Moment der Anfang vom Ende ihrer Karriere im OP?
Emotional. Echt. Erschütternd. Diese Folge lässt niemanden kalt.