In Die Spreewaldklinik überschlagen sich die Ereignisse: Ein schwerer Motorradunfall stellt das Klinikteam vor eine
lebensbedrohliche Herausforderung – und bringt gleichzeitig die Emotionen aller Beteiligten völlig aus dem
Gleichgewicht. Johnny, der charmante aber oft nervige Motorradfahrer, wird nach einem Sturz mit
inneren Blutungen eingeliefert. Diagnose: Milzruptur!
Die Situation ist ernst. Johnny klagt über starke Bauchschmerzen, Atemnot und Schwindel. Die ersten Untersuchungen zeigen Blut im Bauchraum – ein Alarmzeichen! Die behandelnden Ärzte vermuten eine Milzruptur. Noch bevor ein CT gemacht werden kann, wird klar: Es muss sofort operiert werden. Zeit ist jetzt überlebenswichtig.
Während Johnny auf dem OP-Tisch liegt, fiebern draußen mehrere Menschen mit – auch jemand, von dem man es vielleicht nicht erwartet hätte: Eine Kollegin, die bisher genervt auf Johnnys lockere Art reagierte, macht sich plötzlich ernsthafte Sorgen. „Ich kenne ihn kaum und trotzdem… es lässt mich nicht los.“ Der Unfall bringt versteckte Gefühle an die Oberfläche – Gefühle, die vielleicht schon länger da waren, aber nie ausgesprochen wurden.
Im OP beweist das Ärzteteam einmal mehr seine Kompetenz: Die Blutung kann gestoppt werden, die Milz bleibt erhalten, Johnny überlebt. Doch die Operation ist nur die eine Seite – die andere ist das Chaos, das sich hinter den Kulissen abspielt.
Während Lea immer noch unter dem Schatten ihrer vorherigen Panikattacke im OP steht, gerät sie erneut ins Visier der Klinikleitung. Ein anonymer Hinweis über ihren Schwächeanfall bei einer anderen OP landet auf dem Schreibtisch von Dr. Ber. Es geht nun nicht mehr nur um Leas berufliche Zukunft – sondern um ihren Ruf, ihre Ehre, und möglicherweise ihren Platz in der Klinik.
Und als wäre das alles nicht genug, brodelt auch in der Cafeteria ein ganz anderes Drama: Ein Mäuseproblem bringt das Sägewerk in Gefahr! Lars’ nächtliche Naschattacken mit Schokokuchen haben offenbar ungewollte Gäste angelockt. Die Beweislage ist eindeutig – angebissene Muffins, Krümel überall. Jetzt droht sogar die vorübergehende Schließung des Betriebs, sollte das Gesundheitsamt Wind davon bekommen. Der Streit darüber, ob Käse oder Speck als Köder besser funktioniert, bringt zwar Lacher – aber die Lage bleibt ernst.
Zwischen OP-Drama, Intrigen in der Klinikleitung und der Sorge um Johnnys Gesundheitszustand stellt sich am Ende nur eine Frage: Wie geht es weiter?
Wird Lea ihren Platz in der Klinik behaupten können oder ist das Misstrauen gegen sie bereits zu groß? Wird Johnny nach seinem Unfall neue Perspektiven entwickeln – vielleicht auch in Sachen Liebe? Und wird das Sägewerk das Maus-Desaster überstehen, ohne den guten Ruf zu verlieren?
Die Antwort liegt in den nächsten Folgen – und sie werden alles andere als ruhig. Die Spreewaldklinik bleibt weiterhin ein Ort, an dem das Leben in all seinen Facetten spürbar wird – intensiv, gefährlich, berührend.